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  • Geldanlagen der Zukunft

    Täglich hört man von neuen Rettungspaketen, rettenden Eingriffen der Zentralbanken sowie langfristig niedrigen Zinsen. Was haben all diese Geschehnisse gemein? Richtig es wird Geld gedruckt, wenn auch nicht im physischen Sinne.

    Dem Menschen bleiben kaum noch richtige Alternativen zur Geldanlage. Richtig sichere Wertanlagen im herkömmlichen Sinne gibt es nicht mehr. Heutzutage ist es sogar vorstellbar, dass Anleihen von Emittenten bester Bonität ausfallen können.

    Es gibt heutzutage unzählige Möglichkeiten der Geldanlage – einige sind für den Laien gar nicht mehr verständlich. Neben den herkömmlichen Varianten erfreuen sich vor allem alternative Geldanlagemöglichkeiten immer größerer Beliebtheit. Vor allem in unsicheren Zeiten, in welchen wir uns auch gerade befinden, wird gerne auf andere Formen der Geldanlage zurück gegriffen.

    Diese Homepage soll einem einen Einblick in die möglichen alternativen Geldanlagen bieten. Hierfür sollten einige Fragen geklärt werden: Was sind alternative Geldanlagen? Wie kann man darin investieren? Warum sollte man alternative Geldanlagemöglichkeiten als zukünftige Anlagechancen sehen?


  • Platininvestment

    Neben Gold und Silber zählt Platin zu den beliebtesten Edelmetallen. Grundsätzlich muss man Platin im Periodensystem zur Gruppe der Übergangsmetalle einordnen. Hier steht es in der 8. Nebengruppe, der der Nickelgruppe. Im Periodensystem besitzt Platin eine Ordnungszahl von 78 und ein Elementsymbol von Pt.

    Bei Platin handelt es sich um ein schwer bearbeitbares Edelmetall. Aufgrund seiner hohen Korrosionsbeständigkeit und der Härte wird es gerne bei der Herstellung von Schmuckwaren und in der Industrie verwendet. Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften wird Platin vor allem in der Industrie eingesetzt. Der große Vorteil von Platin gegenüber Gold ist, dass es härter als Gold ist. Vor allem in Thermoelementen, Heizwiederständen, Zündkerzen, Katalysatoren, Laserdrucker, Herzschrittmacher und weiteren medizinischen Industriegebieten wird gerne auf Platin zurück gegriffen.

    Platin kommt in der Regel als chemische Verbindung in anderen Metallen vor. Gerade aus diesem Grund wird es als Nebenprodukt in der Metallindustrie gewonnen. Die Fundorte von Platin sind vielfältig, jedoch wird angenommen, dass ca. 90 Prozent der gesamten Platinvorkommen sich in Südafrika befinden. Südafrika ist deshalb auch der größte Platinproduzent (über 120.000 t / jährlich). Die weltweiten Reserven sind nicht eindeutig. Meist werden neben Platin noch die anderen Platinmetalle (Palladium ….) in die Reserven mit eingerechnet. Schätzungsweise dürften die Platinreserven bei einem jährlichen Abbau von ca. 200.000 t noch wesentlich länger als Gold und Silber reichen.

    Im Bereich der Geldanlage ist Platin beinahe unbekannt, obwohl es sich hierbei um das teuerste und dementsprechend wertvollste Edelmetall handelt. Vor allem in Russland besaß Platin eine lange Zeit einen hohen Stellenwert. Platin wurde dort sogar als Zahlungsmittel – in Geldmünzen eingesetzt. Heutzutage gibt es nur sehr wenige Münzprägestätten die neben den herkömmlichen Gold- und Silbermünzen auch noch Platinmünzen anbieten. Die bekanntesten Platin Anlagemünzen sind der Platin Canadian Maple Leaf und der Platin American Eagle.

    Platin besitzt aktuell ein Nischendasein in der Welt der Edelmetallinvestitionen. Dies liegt ganz einfach daran, dass es zu wenig bekannt ist, in der Regel nicht als Wertmetall angesehen wird und auch industriell, wohl auch aufgrund seines hohen Preises, nur ein relativ geringes Einsatzgebiet aufweist.